ABIT GmbH

IFRS / Impairment

ABIT Impairment Engine

Der IASB hat im Juli 2014 die Rechnungslegungsvorschriften nach IFRS 9 verabschiedet. International kapitalmarktorientierte Banken und Unternehmen müssen die Rechnungslegung nach IFRS ab dem 1.1.2018 verbindlich anwenden und sich mit dem Thema IFRS 9 frühzeitig auseinander setzen, damit ein reibungsloser Übergang von dem bisherigen IAS 39 Standard erfolgen kann.
Die ABIT Impairment Engine bietet als einzige Standardsoftware am Markt eine vollständige, integrierte, aber auch in einzelnen Modulen flexibel einsetzbare Lösung für alle Stufen des Impairments nach IFRS 9.

Aktuelle Situation

Der IASB hat im Juli 2014 die Rechnungslegungsvorschriften nach IFRS 9 verabschiedet. Das Endorsement der europäischen Union lässt keine nennenswerten Änderungen erwarten. Deshalb müssen international kapitalmarktorientierte Banken und Unternehmen die Rechnungslegung nach IFRS ab dem 1.1.2018 verbindlich anwenden und sich mit dem Thema IFRS 9 frühzeitig auseinander setzen, damit ein reibungsloser Übergang von dem bisherigen IAS 39 Standard erfolgen kann.  

Neues Risikovorsorge-Modell

Der bisherige Standard IAS 39 basiert auf dem „Incurred Loss Model“. Da dieses Modell lediglich Verluste berücksichtigt, die bereits eingetreten sind, wurde die Risikovorsorge in der Vergangenheit zu niedrig gebildet. Außerdem erfolgte die Identifizierung einer Wertminderung erst beim tatsächlichen Eintritt des Schadensfalls (Impairment), das zu einer zu späten Bildung der Risikovorsorge führte. Der neue IFRS 9-Standard sorgt nun für einen Paradigmenwechsel vom „Incurred Loss Model“ zum „Expected Loss Model“. Durch die Einführung des neuen Risikovorsorge-Modells nach IFRS 9 sollen die Schwachpunkte des „Incurred Loss Model“ beseitigt und eine frühere Erfassung der möglichen Kreditverluste erzielt werden. Ziel dieses Modells ist die Erfassung einer Wertminderung auf der Grundlage des erwarteten Verlustes, welches die Harmonisierung von ökonomischer und bilanzieller Behandlung beabsichtigt.

Es besteht Handlungsbedarf

Aus der Umstellung von IAS 39 auf IFRS 9 ergibt sich für Banken und Unternehmen Handlungsbedarf entlang des gesamten Wertminderungsprozesses. Im Fokus des „expected cashflow model“ steht insbesondere die Berücksichtigung der Wertminderung des Gesamtbestandes und die damit einhergehende zukünftige Abbildung von Good- und Badbook. Dieser Tatbestand macht es erforderlich, den Gesamtbestand eines Instituts mit Hilfe von geeigneten IT-Systemen täglich zu verarbeiten. Zudem sind neue komplexe Anforderungen wie  Modification / Derecognition, Nebenabreden / Prepayments, Credit Impaired Approach (POCI), Stage Allocation oder auch die Wertminderung von Fair Value through Other Comprehensive Income (FVOCI) umzusetzen.

Da der Zeitpunkt des Inkrafttretens des IFRS 9-Standards bereits fest steht und die Umstellung  der bestehenden IT-Systeme lange Vorlaufzeitigen erfordert, ist es unentbehrlich sich jetzt mit dem Thema IFRS 9 auseinander zu setzen, damit eine erfolgreiche Einführung gelingt.

IFRS 9: Eine praxis- und softwarebasierte Lösung

Die ABIT GmbH überführt den beschlossenen Standardentwurf  IFRS 9 in einen praxisorientierten, softwarebasierenden Lösungsansatz und unterstützt die Institute in der erfolgreichen Umsetzung der IFRS 9 Herausforderungen. Die ABIT Impairment Engine bietet als einzige Standardsoftware am Markt eine vollständige und integrierte Lösung für alle Stufen des Impairments. In einem integrierten Datenhaushalt erfolgt für die Stages 1-3 die komplette Impairmentkalkulation, entweder automatisiert (Stage 1-3), oder manuell mit Hilfe von benutzerfreundlichen  Dialogoberflächen (Stage 2 und 3).

Bereits vorhandene Lösungen für vor- und nachgelagerte Kalkulationen (z. B. PD, LGD-Ermittlung) können flexibel mit eingebunden und das im Haus aufgebaute Know-how geschützt und berücksichtigt werden.

Mehrwerte der ABIT Impairment-Engine

  • Integrierte Lösung für alle Stufen der Impairment-Berechnung
  • Modellierbare Regeln für die Segmentierung der Geschäfte und Risikoparameter sowie zur Stage-Allocation (inkl. Transferlogik)
  • Optional manuelle Bearbeitung in Stage 2 und 3
  • Umfangreiche Unterstützung bei der Stage 3 Bearbeitung
  • Parallelrechnung HGB / IFRS für alle Stages
  • Parallele Simulation-/Forecast-Rechnungen für das Good-Book
  • Mandantenfähigkeit / Mehrsprachigkeit / Fremdwährungsfähigkeit
  • Rechercheclient zur Protokollierung, Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse auf Einzelgeschäftsebene in allen Stages
  • Prozessunterstützung, 4-Augen-Prinzip, umfangreiche Plausibilitätsprüfungen
  • Konsolidierte Reportingquelle über alle Stages (Basis für das regulatorisches Reporting
  • Massendatentauglich (täglich Import -> Berechnung -> Ergebnisexport von bis zu 10 Millionen Konten
  • BCBS 239-Konformität (eine Quelle für die Ermittlung der Risikovorsorge)
  • Praxiserprobte Lösung, die bei Großbanken, Landesbanken und Bausparkassen bereits im Einsatz ist
  • Nutzung bestehender OSPlus-Schnittstellen (Kunde, Konto, Engagementverbünde, Sicherheiten, Umsätze, ...)
  • IFRS-Plattform bereits heute verfügbar
  • Permanente Weiterentwicklung auf der Basis zukünftiger, regulatorischer IFRS-Anforderungen

Bleiben Sie auf dem aktuellsten Stand!

Lassen Sie sich von uns unter Tel. +49 2150 9153-888 über die gesetzlichen Neuerungen durch IFRS 9 und deren Umsetzungsunterstützung durch unsere Software beraten.