ABIT GmbH

IFRS / Impairment

ABIT Impairment Engine

Für Versicherungen, die IFRS anwenden, wird sich aufgrund der neuen IFRS-Standards in den nächsten 5 Jahren der überwiegende Teil der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung komplett verändern. IFRS 9 wird sich auf die Bilanzierung aller Finanzanlagen auswirken, mit IFRS 17 (vormals IFRS4 Phase 2) wurden erstmals einheitliche Vorschriften für die Bilanzierung von Versicherungsverträgen geschaffen.
Die ABIT GmbH ist ein seit 30 Jahren am Markt bestehendes Software- und Beratungshaus mit dem Fokus auf branchenspezifischen Softwarelösungen zur Prozessunterstützung und im Bereich der Regulatorik. Ausgehend von einer analogen Thematik des IFRS 9 im Bankenbereich hat ABIT sehr früh eine umfassende Impairment-Lösung zur vollständigen Abdeckung der Anforderungen zur Risikovorsorge des IFRS 9 entwickelt, die mittlerweile bei zahlreichen Banken erfolgreich implementiert wird.
Die ABIT Impairment Engine bietet als einzige Standardsoftware am Markt eine vollständige, integrierte, aber auch in einzelnen Modulen flexibel einsetzbare Lösung für alle Stufen des Impairments nach IFRS 9.

Neues Risikovorsorge-Modell

Der bisherige Standard IAS 39 basiert auf dem „Incurred Loss Model“. Da dieses Modell lediglich Verluste berücksichtigt, die bereits eingetreten sind, wurde die Risikovorsorge in der Vergangenheit zu niedrig gebildet. Außerdem erfolgte die Identifizierung einer Wertminderung erst beim tatsächlichen Eintritt des Schadensfalls (Impairment), das zu einer zu späten Bildung der Risikovorsorge führte. Der neue IFRS 9-Standard sorgt nun für einen Paradigmenwechsel vom „Incurred Loss Model“ zum „Expected Loss Model“. Durch die Einführung des neuen Risikovorsorge-Modells nach IFRS 9 sollen die Schwachpunkte des „Incurred Loss Model“ beseitigt und eine frühere Erfassung der möglichen Kreditverluste erzielt werden. Ziel dieses Modells ist die Erfassung einer Wertminderung auf der Grundlage des erwarteten Verlustes, welches die Harmonisierung von ökonomischer und bilanzieller Behandlung beabsichtigt.

Es besteht Handlungsbedarf

Aus der Umstellung von IAS 39 auf IFRS 9 ergibt sich für Banken und Unternehmen Handlungsbedarf entlang des gesamten Wertminderungsprozesses. Im Fokus des „expected cashflow model“ steht insbesondere die Berücksichtigung der Wertminderung des Gesamtbestandes und die damit einhergehende zukünftige Abbildung von Good- und Badbook. Dieser Tatbestand macht es erforderlich, den Gesamtbestand eines Instituts mit Hilfe von geeigneten IT-Systemen täglich zu verarbeiten. Zudem sind neue komplexe Anforderungen wie  Modification / Derecognition, Nebenabreden / Prepayments, Credit Impaired Approach (POCI), Stage Allocation oder auch die Wertminderung von Fair Value through Other Comprehensive Income (FVOCI) umzusetzen.

Da der Zeitpunkt des Inkrafttretens des IFRS 9-Standards bereits fest steht und die Umstellung  der bestehenden IT-Systeme lange Vorlaufzeitigen erfordert, ist es unentbehrlich sich jetzt mit dem Thema IFRS 9 auseinander zu setzen, damit eine erfolgreiche Einführung gelingt.

IFRS 9: Eine praxis- und softwarebasierte Lösung

Die ABIT GmbH überführt den beschlossenen Standardentwurf  IFRS 9 in einen praxisorientierten, softwarebasierenden Lösungsansatz und unterstützt die Institute in der erfolgreichen Umsetzung der IFRS 9 Herausforderungen. Die ABIT Impairment Engine bietet als einzige Standardsoftware am Markt eine vollständige und integrierte Lösung für alle Stufen des Impairments. In einem integrierten Datenhaushalt erfolgt für die Stages 1-3 die komplette Impairmentkalkulation, entweder automatisiert (Stage 1-3), oder manuell mit Hilfe von benutzerfreundlichen  Dialogoberflächen (Stage 2 und 3).

Bereits vorhandene Lösungen für vor- und nachgelagerte Kalkulationen (z. B. PD, LGD-Ermittlung) können flexibel mit eingebunden und das im Haus aufgebaute Know-how geschützt und berücksichtigt werden.

Mehrwerte der ABIT Impairment-Engine

  • Integrierte Lösung für alle Stufen der Impairment-Berechnung
  • Modellierbare Regeln für die Segmentierung der Geschäfte und Risikoparameter sowie zur Stage-Allocation (inkl. Transferlogik)
  • Optional manuelle Bearbeitung in Stage 2 und 3
  • Umfangreiche Unterstützung bei der Stage 3 Bearbeitung
  • Parallelrechnung HGB / IFRS für alle Stages
  • Parallele Simulation-/Forecast-Rechnungen für das Good-Book
  • Mandantenfähigkeit / Mehrsprachigkeit / Fremdwährungsfähigkeit
  • Rechercheclient zur Protokollierung, Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse auf Einzelgeschäftsebene in allen Stages
  • Prozessunterstützung, 4-Augen-Prinzip, umfangreiche Plausibilitätsprüfungen
  • Konsolidierte Reportingquelle über alle Stages (Basis für das regulatorisches Reporting
  • Massendatentauglich (täglich Import -> Berechnung -> Ergebnisexport von bis zu 10 Millionen Konten
  • BCBS 239-Konformität (eine Quelle für die Ermittlung der Risikovorsorge)
  • Praxiserprobte Lösung, die bei Großbanken, Landesbanken und Bausparkassen bereits im Einsatz ist
  • Nutzung bestehender OSPlus-Schnittstellen (Kunde, Konto, Engagementverbünde, Sicherheiten, Umsätze, ...)
  • IFRS-Plattform bereits heute verfügbar
  • Permanente Weiterentwicklung auf der Basis zukünftiger, regulatorischer IFRS-Anforderungen

Bleiben Sie auf dem aktuellsten Stand!

Lassen Sie sich von uns unter Tel. +49 2150 9153-699 über die gesetzlichen Neuerungen durch IFRS 9 und deren Umsetzungsunterstützung durch unsere Software beraten.

 

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